Festnahmen nach blutigem Anschlag in Minsk!

Einen Tag nach dem verheerenden Sprengstoffanschlag auf die U-Bahn von Minsk haben die weißrussischen Ermittler mehrere Menschen festgenommen. Nach Angaben des nationalen Geheimdienstes KGB gilt ein ausländisch anmutender Mann als Hauptverdächtiger des Anschlags, bei dem zwölf Menschen getötet und 149 verletzt wurden. Präsident Alexander Lukaschenko, dessen Büro und Residenz sich direkt an der zerstörten U-Bahnstation Oktjabrskaja befindet, erklärte, er schließe nicht aus, dass das Attentat „aus dem Ausland“ organisiert worden sei. Das weißrussische Staatsfernsehen zeigte, wie zahlreiche Menschen Blumen vor dem Eingang zur Metrostation niederlegten und dort Kerzen aufstellten. Der Sprengsatz war am Montagabend im Berufsverkehr explodiert. – Der führende Oppositionspolitiker Alexander Milinkewitsch wies jede Verwicklung der weißrussischen Opposition in das Attentat zurück. Er befürchtete, dass die Führung in Minsk den Vorfall zum Vorwand nehmen werde, um ihre Kritiker noch stärker als bisher zu unterdrücken.

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