Die iranische Atombombe ist made in China!

Die US-Depeschen zeigen, dass der Iran weltweit für sein Atomprogramm einkaufte. Teheran profitierte von den laxen Ausfuhrregeln Chinas. Die norwegische Zeitung „Aftenposten“ hat mehrere hundert geheime Dokumente von amerikanischen Botschaften und aus dem amerikanischen Aussenministerium aus den Jahren 2006 bis 2010 untersucht.

Das Ergebnis der Recherche: Mehr als 350 iranische Firmen seien an die Suche nach Nuklear- und Raketentechnik beteiligt, so die Zeitung. Iran arbeite seit Jahren daran, die Technologie und das Zubehör für entsprechende Waffen zu erwerben – was einen Verstoss gegen die UN-Sanktionen gegen das Atomprogramm des Iran bedeute.

Mit diesen Ländern hat der Iran laut „Aftenposten“ in den vergangenen drei Jahren versucht, Geschäfte zu machen: Indien, Malaysia und China.

Am Samstag zeigte sich die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton  in Istanbul „enttäuscht“ über den Ausgang.Bei den Gesprächen habe es keine wesentlichen Fortschritte gegeben, obwohl konkrete Vorschläge für einen Uran-Austausch auf dem Tisch gelegen hätten, sagte Ashton bei einer Pressekonferenz. Es gebe zunächst keinen weiteren Gesprächstermin.

„Die Tür bleibt offen, die Entscheidung ist in den Händen des Irans“, sagte die EU-Aussenbeauftragte. Ein Vertreter der iranischen Delegation erklärte hingegen, die Verhandlungen gingen weiter. Zeit und Ort seien aber unklar.

Sanktionen erneut gefordert

Die Teheraner Regierung forderte ein Ende der Sanktionen gegen den Iran und lehnte ein Aussetzen der umstrittenen Urananreicherung erneut ab. Westliche Diplomaten hatten bereits im Vorfeld die Erwartungen an das zweitägige Treffen in der Türkei gedrosselt.

Schon am Freitag zeigte sich die Delegation aus Teheran beim Thema Urananreicherung unnachgiebig. Der Iran werde „auf keinen Fall“ Diskussionen über seine „Grundrechte“ wie die Urananreicherung zulassen, sagte ein Mitarbeiter des iranischen Chefunterhändlers Said Dschalili.

Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der friedlichen Atomenergienutzung an der Entwicklung von Nuklearwaffen zu arbeiten. Der Iran weist die Vorwürfe zurück und ignoriert Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats, in denen er zum Aussetzen des Atomprogramms aufgefordert wird.

Neben iranischen Unterhändlern hatten an den Verhandlungen in Istanbul Vertreter der fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats und Deutschlands teilgenommen.

QUELLE: AARGAUER ZEITUNG
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