Gemeinsame Anti-Terror-Aktionen – Festnahme auch in Aachen!

Bei einem großangelegten Anti-Terror-Einsatz hat die Polizei in Belgien, Deutschland und den Niederlanden zehn Verdächtige festgenommen. Darunter ist auch ein Beschuldigter aus Aachen. Federführend waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums die belgischen Strafverfolgungsbehörden. Der Einsatz steht nach Angaben der Bundesregierung nicht in Zusammenhang mit der erhöhten Anschlagsgefahr in Deutschland. Die Polizei in Brüssel erklärte, die Festgenommenen hätten einen Anschlag auf ein noch nicht ermitteltes Ziel in Belgien geplant. Unterdessen stritt die schwarz-gelbe Koalition über neue Sicherheitsmaßnahmen wie einen Eingriff in die Pressefreiheit und mehr Rechte für die Bundesanwaltschaft.

Das Vorgehen der belgischen Polizei stehe „in keinem Kontext mit der derzeitigen Gefährdungssituation in Deutschland“, erklärte das Innenministerium in Berlin. Grund für die Festnahmen sei vielmehr die Anwerbung Jugendlicher in Belgien für den Kampf in Tschetschenien. Die Aachener Staatsanwaltschaft erklärte, in der Innenstadt sei ein 31 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen worden.

Die meisten Verdächtigen leben nach Angaben der belgischen Polizei in Antwerpen. Die Beschuldigten hätten die belgische, niederländische, marokkanische oder russische Nationalität und seien auf einer islamistischen Website aktiv gewesen. In Belgien habe es sieben, in den Niederlanden zwei und in Deutschland eine Festnahme gegeben. Die niederländische Staatsanwaltschaft meldete dagegen die Festnahme von drei Verdächtigen im Alter von 25, 26 und 28 Jahren. Neben Anschlagsvorbereitung werde den Männer die Anwerbung potenzieller Kämpfer und die Finanzierung einer tschetschenischen Terrororganisation namens Kaukasische Emirate zur Last gelegt. Festnahmen gab es den Angaben aus den Niederlanden zufolge auch in Österreich.

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Quelle: Reuters

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Anti-Terror-Razzien: 26 Festnahmen

Der Schlag gegen Terrorverdächtige in Belgien, Deutschland und den Niederlanden hat keinen Zusammenhang mit der aktuellen Warnung vor Anschlägen. Trotzdem wächst die Nervosität, ob in der Bundesrepublik alle wichtigen Instrumente zur Terrorabwehr genutzt werden.

Der 31-Jährige lebte offenbar bereits seit geraumer Zeit in Aachen, ohne aufzufallen. Und als die Fahnder ihn in seiner Wohnung aufsuchten, ließ er sich festnehmen, ohne Widerstand zu leisten. Gegen ihn lag ein EU-Haftbefehl vor. Der Festgenommene war einer von 26 Verdächtigen, die gestern bei Anti-Terror-Razzien in Belgien, Deutschland und den Niederlanden gefasst wurden.

Quelle: RP-Online


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