Welches Geheimnis birgt der Flugzeug-Terror?

Wenn Geheimdienste früh von Bomben wussten – warum durften diese dann in die Luft? Auch al-Qaida bleibt Antworten schuldig. Im Zusammenhang mit den in Dubai und auf dem britischen Flughafen East Midlands sichergestellten Paketbomben drängen sich einige Fragen auf. Warum wurden die Bomben erst so spät entdeckt, obwohl die Geheimdienste doch sogar die Paketnummern wussten? Warum geben die Geheimdienste ihren angeblichen Informanten preis?

Wenn sie von einem „Testlauf“ im September wussten, warum wurden die Sicherheitskontrollen für Luftfracht nicht sofort verschärft? Auf Nachfrage von WELT ONLINE hatten deutsche Sicherheitsdienste auf diese und andere Fragen keine Antwort. Allerdings gebe es im Ablauf „zeitliche Unschärfen“, gestanden sie ein.

Will man all die Ungereimtheiten verdeutlichen, ist es sinnvoll, den zeitlichen Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Am Anfang steht dann der Saudi Jabr al-Faifi. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatten die US-Geheimdienste ihn gefangen genommen und auf Guantánamo interniert. Vor vier Jahren wurde er wieder entlassen, weil ihm die US-Behörden keine Terrorbeteiligung nachweisen konnten. Kurz nach seiner Rückkehr nach Saudi-Arabien soll er sich al-Qaida im Jemen angeschlossen haben. Doch dort gefiel es ihm offenbar nicht, denn vor etwa 14 Tagen soll er sich, so die Geheimdienste, den jemenitischen Behörden gestellt haben. Diese hätten ihn nach Saudi-Arabien überstellt.

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