BND will eigene Nazi-Verstrickung aufarbeiten!

Bereits vor Jahren kündigte der Bundesnachrichtendienst an, seine Vergangenheit erforschen zu lassen. Doch erst jetzt wird mit der Arbeit begonnen – eine externe Historikerkommission soll unter anderem nach früheren NS-Tätern in den Reihen des Geheimdienstes fahnden.Das Versprechen klang vollmundig. „Wir wollen die Geschichte des BND nicht für uns behalten, sondern jemanden hineinschauen lassen“, erklärte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau.

Das war vor vier Jahren.

Doch dann tat sich lange nichts. Der Historiker Gregor Schöllgen, der dafür schon federführend ausgesucht worden war, gab vor zwei Jahren auf, nachdem Gespräche zwischen BND und Kanzleramt nicht vorankamen. Es ging um Geld, um den Zugang zu Akten.

Nun aber soll ein zweiter Anlauf gestartet werden. „Bis Ende dieses Jahres wird sich eine unabhängige Historikerkommission konstituieren“, erklärt ein BND-Sprecher auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Ziel sei es unter anderem, die „personelle Kontinuität und Diskontinuität nach 1945 unter Berücksichtigung von NS-Bezügen“ zu erforschen. Zudem soll auch die außen- und innenpolitische Wirkung der BND-Arbeit und seines Vorläufers, der Organisation Gehlen, bis 1968/69 untersucht werden.

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