Mossad als Hauptverdächtiger bei Cyber-Angriff auf Iran!

(SS) Anfang des Jahres geriet der israelische Geheimdienst, der Mossad, unter starken Verdacht, den Hamas-Führer al-Mabhuh ermordet zu haben. Dabei gingen sie ohne Rücksicht auf Verluste vor und verschafften sich im Vorfeld der Aktion gefälschte Pässe aus europäischen Staaten. Auch wenn der Mossad hinter dem Anschlag vermutet wird, konnte bis jetzt noch keine eindeutigen Beweise gefunden werden.

Der israelische Geheimdienst gilt als der gefährlichste der Welt, der mit einem ausgeklügelten System vorgeht und es versteht, Informationen auszuspionieren, die dann genutzt werden können, um gegen Gefahren für den israelischen Staat vorzugehen. SO oder so ähnlich lässt sich dann auch der Luftangriff auf einen vermutlichen Atomreaktor in Syrien 2007 erklären. Der Angriff sorgte für großes Aufsehen, wurde aber von den Regierungen schnell ad acta gelegt.

Nun tritt der Mossad erneut in Erscheinung und wird in Verbindung gebracht mit dem Computervirus Stuxnet, der derzeit mehrere Tausend Computer im Iran lahmlegt und die Atomanlagen außer Gefecht setzt. Das Computervirus ist so ausgeklügelt, wie bisher noch keiner. Aus diesem Grund kommt man nun darauf, dass er von einem Land entwickelt worden sein muss, das über die besten Hacker verfügt.

Nun äußerten gestern Geheimdienstler, dass der Mossad hinter diesem Anschlag stecken könnte und dass Israel auf diese Weise zuschlägt, nachdem es erkannt hat, dass die Atomanlagen, die sich quer durch den gesamten Iran ziehen, nicht mit militärischen Einsätzen bezwungen werden können. Wenn man schon im Technikalter alles abhängig macht von Computern, können diese wohl auch als Waffe eingesetzt werden bzw. vernichtet werden. Eine neue Generation des Krieges scheint so losgebrochen zu sein.

Die Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran sind lange existent und man ist vor allem von israelischer Seite aus bemüht, den iranischen Aggressor und die Gefahr, die von dieser Regierung für Israel ausgehen, auszuschalten. Schon vor seinem Machtantritt verkündete Netanjahu, dass er es nie zulassen werde, den Iran zu einer Atommacht aufsteigen zu lassen. Nun scheint er ja auch einen Weg gefunden zu haben, die iranische Regierung in ihrem Vorhaben lahm zu legen, ohne Truppen ns Land schicken zu müssen.

Man vermutet oder spekuliert, dass nicht nur allein der Mossad dahinter steckt, sondern dass zumindest der Auftrag aus den USA kommen könnte. Auch die US-Regierung sieht in der iranischen Regierung eine potentielle Gefahr, die ausgeschaltet werden muss. Obwohl vorrangig das Problem der atomaren Aufrüstung vorgeschoben wird, geht es wohl um mehr als die Angst vor einem Iran mit Atomwaffen: Es geht wohl auch um den Kampf um die Vormachtstellung, den die USA mit dem Iran austragen.

Bisher wurde noch nicht eindeutig bewiesen, wer hinter dem Cyber-Angriff steckt. Die Verdachtsmomente gegen Mossad und USA verhärten sich aber. Wie lange der Iran braucht wird, den so cleveren Wurm von den Rechnern zu entfernen und was dann geschehen wird, ist unklar. Klar ist wohl aber, dass man auch die Wissenschaftler im Iran nicht unterschätzen sollte. Man wird wohl davon ausgehen können, dass die Computersicherheit nun verstärkt und ein besseres Abwehrsystem entwickelt werden könnte.

Der erste Punkt geht bei dem Cyber-Angriff wohl eindeutig an Mossad oder wer auch immer noch hinter dem breit gefächerten Angriff steckt. Wie lange jedoch noch gejubelt werden kann und welche Antwort aus dem Iran zu erwarten ist, wird sicher bald ans Licht kommen. Man kann nur hoffen, dass Ahmadinedschad nicht in blinder Wut unüberlegt handelt.

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